Die Fußballgeschichte

Die Fußballgeschichte:

Schon vor der eigentlichen Vereinsgründung schnürte man die Fußballstiefel. Am 07.04.1946 spielte man gegen Karbach und gewann durch  ein Eigentor mit 1:0.
Folgende Spiele wurden in jenen Tagen ausgetragen:
1946 Hafenlohr - BSV 2:1

Karbach - BSV 0:6

BSV - Windheim 6:3

BSV - Urspringen 6:5

BSV - Neustadt 5:0

Rothenfels - BSV 4:3
1947 BSV - Marktheidenfeld 0:5

 In diesem Jahr wurde erstmals eine II. Mannschaft angemeldet
1948 BSV - Würzburger Kickers 2:4

Freundschaftsspiel an Ostern

Und so spielte man Fußball in Birkenfeld, ohne dass es größere Aufregung zu vermelden gab. Aber dann kam die Saison 1955/1956. In der C-Klasse Gruppe 12 belegte man mit 32:4 Punkten und 82:25 Toren den ersten Platz. Am Ende der Saison stand man vor Neustadt und Hafenlohr. Dabei gelang das Kunststück, die ersten 10 Spiele alle zu gewinnen.

Seine erste Meisterschaft feiert der BSV im Jahre 1955/56.

Im Jahr danach spielte man folglich zum ersten Mal in der B-Klasse Marktheidenfeld. Als Ziel hatte man sich den Klassenerhalt gesteckt. Doch die Mannschaft unter Trainer Adi Mohrmann brachte das Kunststück fertig und wurde als Neuling auf Anhieb Meister. Mit 15:5 Punkten und 28:18 Toren beendete man diese erfolgreiche Saison.

Damit war der Aufstieg in die A-Klasse Karlstadt/Gemünden perfekt. Sicherlich ein Meilenstein in der fußballerischen Geschichte des BSV.

In der A-Klasse hatte man es unter anderem mit Partenstein, Langenprozelten, Rothenfels, Burgsinn, Gambach, Gemünden, Karlstadt....... zu tun.

Am Ende der Saison musste man leider den Weg zurück in die B-Klasse antreten. Schuld war man allerdings teilweise selbst. So wurde Keidel Hermann in Gambach vom Platz gestellt, aber dennoch im nächsten Spiel gegen Gemünden eingesetzt, da man seinen Pass noch hatte. Der Schwindel flog jedoch auf. Statt eines 3:1 Sieges gab es eine 0:X Niederlage für den BSV.

Man musste wieder in der B-Klasse spielen. Hier konnte man sich noch 3 Jahre halten. In der Saison 1959/60 entging man dem Abstieg durch einen 2:1 Sieg nach Verlängerung im Entscheidungsspiel gegen Steinbach. Doch in der Saison 1960/61 erwischte es den BSV dann aber doch. Der Abstieg in die C-Klasse war perfekt.

Drei Jahre kämpfte man in der C-Klasse mehr oder weniger erfolgreich um Punkte. Und in der Saison 1963/64 konnte man wieder eine Meisterschaft feiern. Unter Trainer Gebhard Endres wurde man mit 37:7 Punkten Meister der C-Klasse Gruppe 14.

"Hoffentlich müssen wir nie wieder in der C-Klasse spielen." Dieser Wunsch wurde damals in der Vereinschronik niedergeschrieben.

Der B-Klasse blieb man bis in das Jahr 1970 treu. In diesem Jahr allerdings setzte der BSV zu einem sportlichen Höhenflug an, der wohl so schnell nicht mehr zu schaffen sein wird.

Mit dem sagenhaften Torverhältnis von 125:16 und 39:5 Punkten wurden man Meister der B-Klasse und stieg zum zweiten mal in die A-Klasse auf. Die Mannschaft schoss in diesem Meisterjahr im Schnitt 5,7 Tore pro Spiel. Wann hat es so etwas schon mal gegeben.


Doch damit nicht genug. In diesem Jahr gelang auch noch das Kunststück den damaligen Landesligaersten FV 04 Würzburg im DFB-Pokal mit 4:1 auszuschalten.

In der Mannschaft herrschte damals eine derartige Begeisterung, dass ihr selbst in der A-Klasse keiner gewachsen war. Als Neuling konnte man sofort die Meisterschaft erringen. Der erstmalige Aufstieg in die Bezirksliga war geschafft.


Doch in der Bezirksliga merkte man der Mannschaft ihr junges Durchschnittsalter an. Gegen die alten Hasen mit ihrer langen Erfahrung musste man klein bei geben. Nach zwei verlorenen Entscheidungsspielen gegen Karlstadt 1:2 und gegen Aschaffenburg 2:3 musste man wieder in die A-Klasse zurück.

Dort wäre um ein Haar der direkte Wiederaufstieg geglückt. Doch eine dumme Heimniederlage gegen den späteren Absteiger Zellingen ließ alle Meisterschaftshoffnungen in Rauch aufgehen. Mit einem Punkt Rückstand auf Steinfeld wurde man Zweiter.

Aber der BSV ließ den Mut nicht sinken. Im Gegenteil. Mit altbekanntem Schwung und Elan gelang es in der Saison 1973/74 zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte eine A-Klassen-Meisterschaft zu erringen.
Und jetzt war die Mannschaft selbst reif genug, den Anforderungen der Bezirksliga standzuhalten. Bis in das Jahr 1978 spielte man nun in der Bezirksliga, wobei als beste Platzierung ein 6. Platz heraussprang.

Die Saison 1978/79 brachte dann leider wieder den Abstieg in die A-Klasse. Da einige Spieler den BSV verließen, hatte man es nun in der A-Klasse viel schwerer und konnte nur mit Mühe den Abstieg verhindern. Dies gelang bis in die Saison 83/84. Dann musste man die Segel streichen und stieg in die B-Klasse ab. Und in der Saison 86/87 ging es gar in die C-Klasse zurück. Allerdings wurde dies mehr als ein "Betriebsunfall" gewertet, denn schon in der darauf folgenden Saison 1987/1988 gelang als Gruppenzweiter der sofortige Wiederaufstieg in die B-Klasse. In diesem Jahr konnte man auch zum ersten Mal das Turnier der Verwaltungsgemeinschaft gewinnen, als man in Erlenbach mit 2:1 gegen den TSV Urspringen gewann.
 
In der Saison 1991/1992 kratzte man erstmals wieder heftig an der Tür zur A-Klasse. Nach Abschluss der Runde hatte man als Tabellenzweiter die Chance in zwei Entscheidungsspielen den aufstieg perfekt zu machen. In einem sehr guten Spiel in Halsbach unterlag man erst im Elfmeterschießen dem TSV Neuendorf mit 2:4. Das Glück fehlte als ein Schuss von Klaus Dotterweich kurz vor Ende der Verlängerung vom linken gegen den rechten Innenpfosten sprang. Das wäre der Aufstieg gewesen. Auch die zweite Chance wurde nicht genutzt. Gegen den TSV Steinmark war man das klar bessere Team, verlor aber dennoch mit 0:1.
 
Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben. In der Saison 1994/1995 schaffte man dann doch noch den Aufstieg in die A-Klasse. Nach Abschluss der Verbandsrunde lagen 3 Mannschaften punktgleich an der Spitze: SV Bischbrunn, der spätere Meister, der VfB Hafenlohr und der SV Birkenfeld. Gegen den SV Bischbrunn verlor man knapp mit 0:1, dafür konnte man gegen den VfB Hafenlohr mit 1:0 besiegen. Damit war man Tabellenzweiter und konnte im Relegationsspiel um den Aufstieg gegen den FC Arnstein mit 1:0 gewinnen, der Aufstieg war perfekt.                       
 
Aber die A-Klasse war ein harter Brocken und es dauerte nicht lange, da wurde man durchgereicht bis in die C-Klasse. Es waren sportlich  unruhige Zeiten angesagt. Aber auch diesen Rückschlag schüttelte man ganz schnell ab und konnte schon 1997/1998 die Meisterschaft in der C-Klasse Würzburg 12 feiern. Mit 26 Siegen 3 Unentschieden und nur einer Niederlage bei 118:13 Toren gelang der sofortige Wiederaufstieg in die B-Klasse.   
 
Und die sportliche Unruhe ging munter weiter. Schon in der Saison 2000/2001 gelang die Meisterschaft in der Kreisklasse (ehem. B-Klasse) Lohr/Marktheidenfeld und der erneute Aufstieg in die A-Klasse, jetzt Kreisliga. Mit 19 Siegen, 7 Unentschieden und 4 Niederlagen bei 93:42 Toren und 64 Punkten wurde man am letzten Spieltag Meister.
Gleichzeitig holte sich die Mannschaft vor Saisonbeginn schon zum zweitenmal den Pokal der Verwaltungsgemeinschaft. In Bergrothenfels konnte man nach einem 3:3 in der regulären Spielzeit das Elfmeterschießen gegen die DJK Oberndorf mit 6:5 gewinnen.
 
In der Saison 2001/2002 stand man erneut im Endspiel des VG-Turniers in Esselbach. allerdings sorgte der Schiedsrichter mit 7 gelben und 3 gelbroten Karten gegen den SV Birkenfeld für ein einseitiges Fußballspiel, das der SV Erlenbach schließlich auch mit 6:0 für sich entscheiden konnte. Auch im darauf folgenden Jahr war der SV Birkenfeld wieder Endspielteilnehmer. In Oberndorf wurde der TSV Urspringen im Elfmeterschießen mit 5:4 geschlagen. Damit hatte der SV Birkenfeld den Pokal schon zum dritten Mal gewonnen.
 
Nach 2 Spielzeiten in der Kreisliga musste man aber in der Saison 2002/2003 wieder zurück in die Kreisklasse, und konnte bis heute diese Klasse halten.